Die junge Mezzosopranistin Cordelia Katharina Weil wuchs in Deutschland, Kenia und Großbritannien auf, wo sie nach einem Studienaufenthalt in Cambridge an der Londoner Guildhall School of Music and Drama 2006 ein Violoncello-Studium erfolgreich abschloss. Direkt im Anschluss absolvierte sie bis 2012 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Köln mit Auszeichung und war Meisterschülerin von KS Marjana Lipovšek, Alfred Burgstaller und Prof. Rudolf Piernay, sowie Dame Kiri Te Kanawa.
In der Spielzeit 2011/12 war Cordelia Katharina Weil noch während ihres Studiums im Opernstudio „OperAvénir“ am Theater Basel engagiert. Hier war sie u.a. als Mercédès in Bizets Carmen (Regie: Calixto Bieito), 2. Nymphe / Küchenjunge in Dvořáks Rusalka und La Abuela in de Fallas La Vida Breve zu erleben, coverte die Rolle des Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro und sang Vorstellungen und Konzerte mit dem Sinfonieorchester Basel unter den Dirigaten von Gabriel Feltz, Giuliano Betta, Axel Kober und Rolando Garza. Zudem coverte sie zu Beginn der Spielzeit die Partie der Hélène Besuchowa in Prokofiews Voyna i Mir (Krieg und Frieden) an der Oper Köln.
Während der Spielzeit 2012/13 war sie als 4. Stimme in Rihms Jakob Lenz am Staatstheater Darmstadt engagiert, sprang als Rosina am Landestheater Schleswig-Holstein ein, übernahm am Theater Aachen die 2. Dame in Mozarts Zauberflöte, und gestaltete ebendort mit großem Erfolg die virtuose Rolle der Rosina in der Neuinszenierung von Rossinis Il Barbiere di Siviglia (Regie: Joan Anton Rechi), für deren Wiederaufnahme sie auch in der Spielzeit 2013/14 verpflichtet wurde. Bei den Opernfestspielen Heidenheim debutierte sie im Dezember 2013 konzertant als Dorabella in Mozarts Così fan tutte unter der Leitung von Marcus Bosch.
Weitere Partien führten Cordelia Katharina Weil schon zuvor parallel zum Studium an die Oper Köln, wo sie bisher in Ravels L'Enfant et les Sortilèges, Kreneks Das geheime Königreich, Grosz' Sganarell, Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und Elektra von Richard Strauss gastierte, u.a. unter dem Dirigat von Markus Stenz. Weiterhin war sie in Fachpartien wie Muse / Nicklausse in Offenbachs Les Contes d'Hoffmann (Theater Solingen und Remscheid), Humperdincks Hänsel, sowie Dido in Purcells Dido and Aeneas (Theater Aachen) zu hören. Im Sommer 2011 debutierte Cordelia Katharina Weil als Rosina in der deutschen Fassung von Rossinis Il Barbiere di Siviglia bei den Thüringer Schlossfestspielen und sang die Cidippe in Pistocchis Barockoper Il Narciso unter der Leitung von Kai Wessel - ausgestrahlt im WDR 3 Forum Alte Musik.
Rege Konzerttätigkeit in einem breit gefächerten Lied-, Konzert- und Oratorienrepertoire verbindet die Künstlerin auch u.a. mit der Magdeburger Philharmonie, dem Deutschen Radio-Kammerorchester, den Bergischen Sinfonikern, der Philharmonie Südwestphalen, der Klassischen Philharmonie Bonn und dem Sinfonieorchester Basel u.a. unter der Leitung von Michael Balke, Heribert Beissel, Evan Christ und Russell N. Harris. Auf Konzertpodien wie dem Auditorio de Zaragoza, dem Auditorio de León, bei den Magdeburger Domfestspielen, beim XXIII Festival Internacional de Música 'Ciudad de Úbeda' und in der Beethovenhalle Bonn sang sie mit großem Erfolg u.a. die Alt-Partien in Werken von J.S. Bach, Beethovens 9. Sinfonie, Rossinis Petite Messe Solenelle, Mozarts Requiem, Pergolesis Stabat Mater und Händels The Messiah.
Die deutsche Mezzosopranistin ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands sowie des Fördervereins der Oper Köln und wurde beim Nachwuchsvorsingen 2010 des Deutschen Bühnenverbandes als eine der meistversprechendsten Nachwuchssängerinnen des Jahres ausgewählt.
Von 2014 bis 2017 war Cordelia Katharina Weil festes Mitglied des Solisten-Ensembles am Theater Chemnitz und feierte dort ihr äußerst erfolgreiches Debut in der Titelpartie von Rossinis La Cenerentola, in der sie für ihr sehr angenehmes, warmes Mezzotimbre, Stimmgewalt, technische Versiertheit in allen Registern und Koloraturen mit "frappierender Selbstverständlichkeit", sowie ihre “bescheiden-anmutige und zauberhafte Darstellung” der Rolle, die eine "faszinierende Natürlichkeit ausstrahlt", gepriesen wurde.
Weitere Partien in Chemnitz waren u.a. Emilia (Verdi - Otello), 2. Orakel (Eötvös - Paradise Reloaded (Lilith)) unter dem Dirigat von Frank Beermann.
In der Spielzeit 2015/16 debutierte die junge Künstlerin als Charlotte in Massenets Werther in der Regie von Anthony Pilavachi (Dirigat: Felix Bender) und bekam für ihre stimmliche und schauspielerische Darstellung begeisterte Kritiken.
Zuvor war sie als Alisa in Lucia di Lammermoor von Donizetti zu erleben und nahm das Blumenmädchen 3./III. in Wagners Parsifal in ihr Repertoire auf - neben weiteren begeistert aufgenommenen Vorstellungen als Angelina in La Cenerentola.
In der Spielzeit 2016/17 gab Cordelia Katharina Weil ihr erfolgreiches Debut in der Titelrolle in Bizets Carmen am Theater Hof und führte ihre Chemnitzer Erfolge als Angelina (La Cenerentola) und Charlotte (Werther) weiter.
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